Wir sind auch endlich im Jahr 2023 angekommen und haben direkt eine Gast-Podcasterin mitgebracht: Unsere liebe Freundin und Kollegin Dr. Shushanik Margaryan von der Universität Potsdam. Shushan berichtet uns von einem spannenden Projekt, an dem sie gerade mit weiteren Forschenden (nämlich T. Siedler, S. Anger, B. Christoph, A. Golkiewicz, F. Peter und M. Sandner) arbeitet. Darin untersuchen die Forschenden die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auf in Deutschland lebende Jugendliche.
Im akademischen Nähkästchen berichtet Shushan uns außerdem von einem Workshop, der im Oktober in Potsdam stattfinden wird. Hier gibt es mehr Informationen dazu.
Edit: Kleine Korrektur: Die Keynote wird von Oriana Bandeira gehalten.
Hier noch der Link zur erwähnten Studie von Card & Krüger (1994).
Wie immer, aber nach der langen Pause besonders, gilt: Wir freuen uns über Feedback und Kommentare!
In dieser Folge berichtet Eva von einem neu erschienenen Artikel von Armando Meier, in dem er den Einfluss von Gefühlen, wie Glück, Trauer, Angst und Wut, auf die persönliche Risikoneigung untersucht und zu ganz erstaunlichen Ergebnissen kommt.
Im Podcast-Nähkästchen geht es um unser Mitwirken beim Feministischen Barcamp Hamburg 2022.
Wir sind zurück, mit einem sehr schwierigen familienökonomischen Thema: Wie verhält sich das Einkommenpotential von Frauen zu ihrer Wahrscheinlichkeit, von häuslicher Gewalt betroffen zu sein? Es ist nämlich, wie so oft, nicht so einfach wie man vielleicht zunächst denken würde.
Was wir seit der letzten Folge getrieben haben, erfahrt ihr in den ersten Minuten, und aus dem akademischen Nähkästchen plaudern wir auch noch, zu wissenschaftlichen Gästen. Die Professur Beblo hatte nämlich Besuch von Shoshana Grossbard, Professorin Emerita und wichtige Figur der Haushaltsökonomik, Gründerin der Society of the Economics of the Household und des Review of Economics of the Household.
Hier sind die Links zu den Artikeln, die Luise uns im Thema der Woche vorstellt:
Aizer (2010): The Gender Wage Gap and Domestic Violence
Leslie & Wilson (2020): Sheltering in place and domestic violence: Evidence from calls for service during COVID-19
Anderberg et al. (2016): Unemployment and Domestic Violence: Theory and Evidence
Erten & Keskin (2021): Female employment and intimate partner violence: Evidence from Syrian Refugee inflows to Turkey
Erten & Keskin (2018): For Better or for Worse?: Education and the Prevalence of Domestic Violence in Turkey
Ersten & Keskin (2020): Breaking the Cycle? Education and the Intergenerational Transmission of Violence
Wir haben mal wieder aus Versehen eine längere Pause gemacht. Warum erfahrt ihr in unserer Rubrik „Aus dem akademischen Nähkästchen“.
Als Thema der Woche besprechen wir dann ein aktuelles Papier von Anne Ardila Brenøe, erschienen im Journal of Population Economics. Darin untersucht sie den (quasi zufälligen) Einfluss des Geschlechts des jüngeren Geschwisterkindes auf das Verhalten von erstgeborenen Frauen und zeigt, dass Frauen mit jüngerem Bruder sich geschlechtstypischer verhalten als Frauen mit jüngerer Schwester. Warum? Erfahrt ihr im Podcast.
Wir sind zurück aus der etwas zu lang geratenen Sommerpause! Im Comeback zum Start des Wintersemesters reden wir im akademischen Nähkästchen über den gerade bekannt gemachten Nobelpreis in Ökonomie in diesem Jahr. Thema der Woche ist dann mal wieder eine eigene Arbeit, dieses Mal von Luise: Im frisch veröffentlichten Artikel „Of housewives and feminists: Gender norms and intra-household division of labour“ geht sie dem Einfluss von Geschlechternormen auf die Arbeitsteilung in heterosexuellen Paaren mit Hilfe von Laborexperimenten nach.
Das angesprochene Forschungspapier zum „Acting Wife“-Phänomen von Bursztyn, Fujiwara & Pallais (2017) findet ihr hier.
Fragen, Anmerkungen, Feedback wie immer gern in die Kommentare. Bis in 2 Wochen!